High-Tech-Schmuck aus dem Gen-Labor Gen(iale) Idee: Harutyun Melkonyan kreiert Schmuck
aus Erbmasse. Einzigartig: DNA-Fäden als Anhänger.
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Bericht im Focus am Montag, den 26.11.2001
Seine Kunden kommen freiwillig zum Speicheltest. Denn der Münsteraner
Molekularbiologe Harutyun Melkonyan hat anderes im Sinn, als Verbrecher
zu überführen. Er fertigt aus der in der Spucke enthaltenen Erbmasse
extravagante Schmuckstücke.
Aus dem Speichel extrahiert der Wissenschaftler die
DNA und verpackt sie in kleine, alkoholgefüllte Schmuckkapseln. Die
33 Euro teuren Glasröhrchen mit Silber- oder Kupferschließe kann
sich der Spender an einer Kette um den Hals hängen.
"Unter UV-Licht", meint Biologe Melkonyan, "leuchten die
DNA-Fäden wie Christbaumkugeln."


Hier gibt es den eingescannten
Originalartikel.
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